Burggarten und Volksgarten

Burggarten und Volksgarten

Volksgarten ist ein öffentlicher Park in Wiens Inneren Stadt. Der Park, der ein Teil der Hofburg ist, wurde 1821 von Ludwig Remy öffentlich gezeigt. Dieser Park wurde auf den Stadtmauern gemacht, die 1809 von Napoleon zerstört worden sind. Der Volksgarten war 1823 für die Öffentlichkeit zugänglich.

Geschichte

Der Volksgarten wurde zunächst zur Befestigung genutzt.
In den Jahren 1596 und 1597 wurde an der Ostseite des Parks eine Festungsmauer errichtet. Zusätzliche Festungswand wurde auf der Südseite im Jahre 1639 gemacht. Beide Befestigungen wurden 1809 durch Napoleons Truppen zerstört. In der Zeit zwischen 1817 und 1821 wurde die Gegend in der Nähe vom Ballhausplatz in Gärten verwandelt, die ursprünglich für die Entspannung des Herzogs verwendet wurden. Später wurde das durch die gerichtliche Anordnung geändert, in der es heißt, dass das Gebiet der erste öffentliche Park in der Stadt werden sollte. Am 1. März 1823 war der Park offiziell geöffnet. Ab 1825 ist Volksgarten ein regelmäßiger Name für diesen Park. 1862 wurden die Gärten zur Ringstraße ausgebaut.

Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum des Parks befindet sich ein neoklassizistischer Theseus-Tempel, der 1821 von Pietro di Nobile fertig gestellt wurde. Diese Nachbildung des Hephaistos-Tempels in Athen wurde zuerst für die Theseus-Skulptur von Antonio Canova gemacht. Antonio Canova arbeitete auch am Bau des Tempels. Im 1890 wurde die Skulptur in das Kunstmuseum gebracht. Das Café Cortisches wurde zwischen 1820 und 1823 von Pietro di Nobile erbaut. Österreichische Komponisten der Romantik, Johann Strauss und Joseph Lanner haben hier ihre Werke aufgeführt. Café Meirei wurde 1890 erbaut und wurde zunächst als Wasserreservoir gebaut. 1924 wurde es in den Milchpavillon umgewandelt. Milchpavillon wurde 1951 hergestellt und sein Konstrukteur war Oswald Haerdtl. Auf der Nordseite des Parks befindet sich ein Denkmal der Kaiserin Elisabeth, von Hans Bitterlich und Friedrich Ohmann. Es wurde im Jahre 1907 fertig gestellt. Im zentralen Teil des Denkmals befindet sich eine Statue von Elisabeth. Der Verfasser war Hans Bitterlich.
Die Statue ist 8 Tonnen schwer und 2.5 Meter hoch. Die Einrichtung fand am 4. Juni 1907 statt und der Keiser Joseph I war anwesend. Im südlichen Teil des Parks befindet sich das Denkmal von Franz Grillparzer von Carl Kundmann, das 1875 fertiggestellt wurde. Die Gestalt des österreichischen Schriftstellers ist beim Sitzen dargestellt, hält ein Buch in der linken Hand und denkt an etwas. Volksgarten hat auch zwei Brunnen. Triton und Nymphe wurden 1880 von Viktor Tilgner fertig gestellt. Der Volksgartenbrunnen wurde 1886 von Anton Dominik Fernkorn fertig gestellt.

Burggarten

Wenn der Volksgarten der schönste der Wiener Stadtparks ist, dann ist Burggarten wahrscheinlich der interessanteste. Wie im Fall des Volksgartens entstand der Burggarten, nachdem der Keiser Franz Joseph beschlossen hatte, den von Napoleons Heeren zerstörten Raum zu nutzen. Es wurde auch im Jahr 1819 erbaut, aber im Gegensatz zu Volksgarten, der im Jahre 1823 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, war es wie ein privater Hofgarten bis 1919 verwendet.

Denkmäler für Mozart und Franz Joseph I

Wie im Fall des Volksgartens hat auch Keiser Franz Joseph I seinen Teil zum Garten gemacht und sein einziges Denkmal in Wien befindet sich direkt im Burggarten. Dennoch gibt es einen weiteren Grund, warum viele Menschen in den Burggarten eilen, und das ist das Denkmal des berühmten Mozart. Mozart verbrachte seine letzten 10 Jahre in Wien. In der Stadt komponierte er seine wichtigsten Werke und sagte oft, dass “Wien für seine Arbeit der beste Platz der Welt ist”. Im heutigen Burgtheater ist das Theaterstück “Mozart – Werke Ges.m.b.H.” von Franz Vitenbrink Mozarts Sinfonien zu sehen, das mit “Kleine Nachtmusik” beginnt, gefolgt von “Papa was a Rolling Stone”. Das ganze Jahr 2006 war Mozart gewidmet und in diesen zwölf Monaten feierte man den 250. Jahrestag seiner Geburt (Mozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren). Um einen Genie lebendig zu machen, wurden Hunderte von Projekten gemacht: Seine Kirchenmusik wurde in mehr als 30 Kirchen gespielt, auf Straßen, Plätzen, Parks, Einkaufszentren, öffentlichen Bädern, Metrostationen, Eingängen von Gebäuden, Büroräumen und Museen. Auf der gleichen Seite wie das Denkmal für Mozart, direkt an der Ringstraße, befindet sich das Opernhaus, wo Milutin Milankovic auch einen Anteil bei der Herstellung nahm. Denkmal des “Blumenteppichs” in der Form des Musikschlüssels wird selten von Touristen vermisst.

Palmenhaus und Schmetterlingshaus

Auf dem östlichen Rand von Burggarten gibt es ein großes Gebäude – Palmenhaus. Das ist eines der besten Beispiele für Glas Secession Gebäude im ganzen Land. Hier finden Sie eine Bar (www.palmenhaus.at) und eine interessante Touristenattraktion – das Schmetterlingshaus, in dem Sie mehrere hundert Schmetterlinge in allen Farben und Größen sehen können.