Das alte Zentrum von Wien

Das alte Zentrum von Wien

Das alte Zentrum von Wien

Es gibt Städte die einen Besuch wert sind und in denen man sich wie in einem Traum fühlt.
Eine dieser Städte ist definitiv Wien. Wie ist die wunderbare europäische Hauptstadt, die königliche Metropole an der Donau und den Daten zu Folge eines der wichtigsten kulturellen und politischen Zentren Europas.

Die Hauptstadt Österreichs zeigt in vielerlei Hinsicht ganze Kompositionen von Formen im Raum, in den Straßen, Plätzen, Alleen, Boulevards und Parks auf, die die Entwicklung der Stadt im Laufe der Jahrhunderte widerspiegeln.

Ein Spaziergang durch Wien

Den Spaziergang durch die Stadt können wir im Zentrum beginnen, wo wir als Erstes auf den Alsergrund stoßen, den Studententeil der Stadt. Hier findet man viele medizinische Einrichtungen und noch dazu war hier die Heimat des Psychoanalytikers Sigmud Freud. Die zwei Türme der Votivkirche stechen in diesem Teil der Stadt hervor. Wenn sie diese beiden Gebäude sehen bedeutet das, dass Sie sich in der Ringstraße befinden. Die Ringstraße ist durch ihr besonderes Flair sehr anziehend und umkreist die beiden Türme.

Der Stephansdom stellt ein modernes architektonisches Wunder dieser Stadt dar. Steffl, wie er liebevoll genannt wird, erhebt sich auf seinen ca. 100 Jahre alten Grundmauern hoch über die Stadt. Die 136 Meter hohen Türme im neugotischen Stil dominieren und die Wände des Doms würden wohl Hunderte Geschichten erzählen wenn sie reden könnten. Die Glocke, Pummerin, liegt im Nordturm, ist bis zu zwanzig Tonnen schwer, zerstört von hunderten Kanonenkugel und Kriegsbeute aus der Zeit der gescheiterten Türkenbelagerung von Wien. Weiter geht es zum Michaelerplatz, einer der eindrucksvollsten Plätze in Wien, der von dem üppigen Eingang zur Hofburg dominiert wird.

Stände

Wie ist voller Stände, die schon immer ein interessanter Ort waren, ein Ort an dem Menschen zusammenkommen und ihren Füßen eine Pause gönnen. Von den Ständen aus hat man einen klaren Blick auf die Wiener Staatsoper, einer der beliebtesten Opern der Welt. Das Gebäude im Renaissancestil ist sehr imposant und hat schon während eines Baus unter den Zeitgenossen für Empörung gesorgt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Oper befindet sich das berühmte Hotel Sacher.

Der Judenplatz

Im Zentrum, in Richtung des Donaukanals, befindet sich der Judenplatz. Am meisten sticht das Denkmal für die Opfer des Holocausts hervor. Die Bibliothek der „Namenslosen“, wie das Denkmal genannt wird, wirkt auf den ersten Blick eher weniger ungewöhnlich. Seine Wände bestehen aus Bücher deren Rücken nach Innen gedreht sind, während auf der Vorderseite Türen angedeutet sind, die sich aber nicht öffnen lassen. Rund um das Denkmal sind die Namen von 41 Orten aufgeschrieben, an denen die österreichischen Juden während dem NS-Regime hingerichtet wurden. Das ungewöhnliche Denkmal kann folgendermaßen interpretiert werden: Die umgedrehten Bücher repräsentieren die Ideen, die toten Ideen der Menschen, die nicht dazu kamen sie aufzuschreiben. Unter ihnen befindet sich auch das Heilmittel gegen Krebs, das wir niemals herausfinden können, da sie Bücher nach Innen zeigen und ihre toten Autoren sie niemals geschrieben haben. Die Pointe zum Schluss ist: Wenn du jemanden umbringst hast du vielleicht dich selbst umgebracht.

Auf der anderen Seite dient Wien in der Nacht als Bühne mit den aufwendig beleuchteten Gebäuden als Hauptdarstellen, die vor Millionen von Touristen posieren, Touristen die nur ihretwegen kommen und ihren Anblick genießen. Erst wenn die Sonne die Reflektoren ersetzt werden die mächtigen Details jedes Gebäudes, luxuriöse Fassaden, Parks und Straßen sichtbar. Alles ist bunt und alles ist beeindruckend. Der Stephansdom ist immer noch am dominantesten, die Kutschfahrer auf dem Michaelerplatz kutschieren unermüdlich die Touristen umher, die Schlösser erheben sich im Licht der Sonne und noch immer scheint alles groß und luxuriös