Der österreichische Nationaltanz: der Wiener Walzer

Der österreichische Nationaltanz: der Wiener Walzer

Der österreichische Nationaltanz: der Wiener Walzer

Wenn der Wiener Opernball der bekannteste Ball Österreichs ist, dann ist der Wiener Walzer als Nationaltanz der bedeutendste Tanz auf dieser Veranstaltung.

Viele Österreicher fangen das Neue Jahr mit der Komposition “An der schönen blauen Donau” an. Diese Komposition ist der berühmteste Wiener Walzer und wurde von dem berühmten Komponisten Johannes Strauss Junior komponiert. Diese Veranstaltung emittiert auf der ganzen Welt direkt vor Mitternacht als Teil des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmonie. Die Ball-Saison dauert vom 11. November bis in den Februar. Auf dieser Veranstaltung treffen sich Regierungsmitglieder aus Österreich und der ganzen Welt.

Der Wiener Opernball war nicht immer so bekannt. Am Anfang wurde der Wiener Walzer als unpassend für junge Damen angesehen. Nur bereits verheirateten Frauen wurde es in den Jahren vor der Französischen Revolution erlaubt den Walzer zu tanzen. Der moderne Walzer wird als relativ schneller Paartanz angesehen. Er entwickelte sich aus dem deutschen Tanz und wurde das erste Mal in der Komödie Felix von Kurtz im Jahr 1770 erwähnt.

Ab der Zeit des Wiener Kongresses in den Jahren 1814 und 1815 wurde der Wiener Walzer als akzeptabel angesehen. Einige bekannte Komponisten benutzten den Tanz, um unzählige Variationen zu kreieren. Den bedeutendsten Beitrag lieferten Josef Lanner und seine Rivalen Johann Strauss Senior und Junior.

Als sie dich Oper am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte, war der Walzer ein unerlässlicher Teil dessen. Der Walzer war außerdem ein politischer Tanz. Im Gegensatz zu seinem monarchistischem Vater war der junge Johann Strauss ein Liberaler der die revolutionäre Macht im Jahr 1848 unterstützte. In seinen Kompositionen hört man den liberalen Geist dieser Zeit, der leidenschaftlich versuchte Befürworter für die Freiheit und die Demokratie für das ganze Habsburger Imperium zu finden.

Im Jahr 1920 verlor der Wiener Walzer an Popularität in Deutschland, wo er vorher recht beliebt war. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Wiener Walzer jedoch erneut. Heute bestehen drei übliche Varianten des Walzers: der französische, der englische und der Wiener Walzer. Der englische Walzer ist der schnellste unter ihnen. Alle drei Typen haben wiederum verschiedene Varianten. Der Wiener Walzer umfasst zwei Stile, den internationalen und den amerikanischen Stil.

Bei Tanzturnieren sind die Schrittarten streng begrenzt. Der Wiener Walzer kann mit Figuren ausgeschmückt werden, die als natürlicher Schwung, umgekehrte Ordnung und geschlossene Veränderung bezeichnet werden. Gewöhnliche Tanzschritte sind generell nicht erlaubt. In weniger formellen Umgebungen sind die Österreicher nicht so streng, was die verschiedenen Stile betrifft. Häufig tanzt das Brautpaar an seiner Hochzeit zu der Komposition “An der schönen blauen Donau”.

Genießen Sie die freudigen Bewegungen und erfahren Sie Momente die sie nicht vergessen werden während Sie diesen eleganten und wunderschönen Tanz tanzen. Wenn Sie es sogar schaffen einen der Bälle zu besuchen sind Ihnen besondere Erinnerungen garantiert. Bis dahin, üben Sie die Tanzschritte und bleiben Sie tanzfreudig!