Die Hofburg

Die Hofburg

Die Hofburg

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Barocks und erlauben sie der Schönheit des Nachlasses von Prinz Eugen von Savoyen in Marchfeld sie zu verzaubern.

Zurück im Jahr 1725 kaufte Prinz Eugen von Savoyen die Burg mit vier Flügeln aus dem 17. Jahrhundert und erweiterte sie um zwei weitere Flügel und dem sie umgebenem Vorzeigegarten Ehrenhof.

Unser Weg führt uns durch barocke Kapellen und klassizistische Festsäle zu den Hallen von Maria Theresia im Südflügel. Jeder Raum beherbergt faszinierende und einzigartige Besonderheiten aus dem 18. Jahrhundert.

Das Imperial Apartment

Das heutige Imperial Apartment verbindet die Privaträume von Prinz Eugen. Von 1773 bis 1775 änderten die Zimmer ihr Aussehen und ihre Funktion.

Die Ausstellung von Prinz Eugen

Vier Zimmer auf der Ostseite des Schlosses sind der Dauerausstellung zum Leben und Werk von Prinz Eugen von Savoyen gewidmet. Die Ausstellung zeigt, warum Prinz Eugen, eine Legende seiner Zeit, über drei Jahrhunderte hinweg nicht aufhörte Menschen zu faszinieren und wie Politiker, Militärführer und Kunstliebhaber seine Berühmtheit für ihre eigenen Interessen benutzen, und das heute noch tun.

Die Kapelle

Die zweistöckige Gewölbekuppel hat ihr ursprüngliches Aussehen aus der Zeit Prinz Eugens weitgehend beibehalten. Carlo Innocenzo Carlone malte die Darstellung Gottes und des Heiligen Geistes. In Verbindung mit der Altartstatue von Francesca Solimene bilden sie die heilige Dreifaltigkeit. Maria Christina, die Lieblingstochter von Maria Theresia, heiratete 1776 in dieser Kapelle den Herzog Albert von Sachen, den Gründer des Albertina Museums

Der Festsaal

Im Gegensatz zu der barocken Kapelle ist dieser Raum von der strengen Ästhetik des Neoklassizismus geprägt. Die Gipsdekorationen wurden von Karl Martin Keller ausgeführt. Ursprünglich gab es mehrere große Tische in diesem Raum. Heute dient der Saal als wunderschöne Konzerthalle.

Das Relief an der Decke stammt aus der Zeit Prinz Eugens. Es stellt das mythische Bild der Jagdgöttin Diana als zentrale Figur dar, was auf die Verwendung des Schlosses als Jagdschloss hinweist.

Das Apartment von Maria Theresia

Im Jahre 1773 wurden die Wohnräume von Prinz Eugen für Maria Theresa komplett neu gestaltet. Ursprünglich befanden sich hier Eugens Bildergalerie aus den Schlachten, ein Gesprächsraum und das festliche Schlafzimmer.

Das Jagdparadies von Prinz Eugen

1725 kaufte der 62-jährige Militärbefehlshaber Prinz Eugen von Savoyen ein Stockwerk einer Renaissance Zitadelle mit rechteckigem Fundament und beauftragte Johann Lukas von Hildebrand ihm die Zitadelle in ein renommiertes Jagddomizil umzubauen. Ein Jahr später vergrößerte er seinen Besitz mit dem kauf des Schlosses Niederweiden.

Prinz Eugen starb im Jahre 1736. Seine Nichte Ana Victoria erbte beide Güter, übergab sie allerdings später ihrem Ehepartner Prinz Joseph Friedrich von Sachsen-Hildburghausen.

Im Jahre 1754 wurde eines der grandiösesten Barockfeste im Hofschloss und im Schloss Niederweiden abgehalten. Ziel war es die Ehrengäste Kaiser Franz I. und Maria Theresia dazu zu motivieren die Immobilien zu kaufen. Im Jahre 1755 tat Maria Theresia genau das. Das Schloss Niederweiden wurde im Jahr 1765 von dem kaiserlichen und königlichen Hauptarchitekten Nikolaus von Pacassi renoviert.

Der Garten Eden

Die ursprünglich steilen Hänge bis zu den Ebenen im Osten des Flusses March boten Prinz Eugen ein ideales Terrain für die Planung eines französischen Gartens. Innerhalb weniger Jahre entstand einer der schönsten Gärten im deutschsprachigen Raum und der Leitung des Landschaftsarchitekten Anton Zinner. Die vertikal verlaufende zentrale Achse teilt den Garten auf jeder Terrasse in zwei seitlich orientierte Abteile.