Die Leidenschaft für Traditionen in Österreich

Die Leidenschaft für Traditionen in Österreich

Die Leidenschaft für Traditionen in Österreich

Ein Land das so reich an Geschichte und Kultur ist muss genauso auch Traditionen aus der Vergangenheit tief respektieren und bewahren. Einige dieser Traditionen sind auf der ganzen Welt bekannt während andere vor allem für den Ort ihres Ursprungs charakteristisch sind. Wir haben versucht an einem Ort in chronologischer Reihenfolge alle Traditionen aufzuschreiben. Oft sind diese Traditionen an religiöse Feiertage gebunden, die über das ganze Jahr hinweg gefeiert werde.

Das alte und neue Jahr

Falls Sie jemals in der Ferienzeit über Neujahr nach Österreich kommen werden Sie erleben wie Ihnen die Anwohner genau um Mitternacht ein frohes neues Jahr wünschen. Gemeinsam mit diesem Gruß werden Talismane in Form von einem Schwein, einem Pferd, einem Schornsteinfeger, Marienkäfer, einem vierblättrigen Kleeblatt, usw. verschenkt. Die Neujahrsnacht ist in Österreich die Nacht des Heiligen Silvester und zu seiner Ehre wird gewürzter Punsch getrunken.

Wenn Sie über zum Start ins neue Jahr in Wien sind, werden sie das Läuten der größten Glocke Österreichs, der Pumerin-Glocke im Stephansdom, hören.

Karneval

In der Zeit vom 6. Januar bis Februar herrschen in Österreich die Narren. Zu dieser Zeit finden die meisten Bälle statt. Kurz vor dem Aschermittwoch werden Karnevalsumzüge in Form vom Maskenbällen organisiert, an denen sich sowohl Kinder als auch Erwachsene maskieren.

Ostern

Zu dieser Zeit werden in Österreich auf hohen Holzpfeilern große Kränze angebracht, geschmückt mit viel Grün, Äpfeln, Orangen und bunten Bändern. Den Kindern bringt der Osterhase Geschenke und entweder echte bunte Eier oder bunte Eier aus Schokolade. Es wird geglaubt, dass der Hase die Eier von den Hühnchen klaut, sie anmalt und dann im Garten versteckt.

Der Maibaum

Am ersten Mai wird an vielen Orten ein Baum aufgestellt, um den im Kreis getanzt wird um symbolisch den Sieg des Frühlings über den Winter darzustellen. Bereits am 30. April wird der Baum aufgestellt und geschmückt. Er muss vor den Jungen aus den umliegenden Dörfern gut bewacht werden, denn wenn sie es schaffen den Baum zu stehlen, müssen die Wächter ihnen einen Drink in einer der Bars spendieren.

Der Frühlingsbeginn

In der kürzesten Nacht des Jahres wird in vielen Orten in Österreich ein Feuer entfacht. Dieser Brauch wurde von den Kelten übernommen. Das Feuer wird sowohl im Tal als auch auf dem Berg entzündet und stellt laut der Tradition eine rituelle Reinigung von dem Bösen dar. Als Symbol für die Verbrennung des Bösen werden oft Strohmänner verbrannt.

Der Almabtrieb

Im September kehrt das Vieh, das den Sommer in den Bergen verbracht hat, zurück nach Hause. Zu dieser Gelegenheit werden die Tiere mit Blumen, Zweigen und bunten Bändern geschmückt. Mit diesem Brauch bringen die Landwirte ihre Dankbarkeit für Tiere, die am Leben und gesund von der Weide in den Stall zurückkehren, zum Ausdruck.

Der Krampuslauf

Krampus ist ein Teufel, der aus der Folklore der Alpenländer kommt. In seinem typischen Erscheinungsbild trägt er eine Maske mit Hörnern, ist in Pelz gekleidet und trägt Glocken an seinem Gürtel. Er stellt den Gegenspieler zu St. Nikolaus dar, und hat das Ziel in der Weihnachtszeit Kinder zu bestrafen, die nicht brav waren. In der Regel wird er als Tier mit dunklen Haaren, Hufen, Ziegenhörnern und einer langen Zunge dargestellt. Junge Männer haben sie traditionell als Krampus verkleidet und die Kinder mit dem Klappern von Ketten und Glocken erschreckt. Dieser Brauch hat sich bis heute gehalten und das nicht nur in Österreich.

Wann auch immer Sie Österreich besuchen, können Sie Zeuge einer dieser bunten Ereignisse aus der Folklore dieses Alpenlandes werden. Wir hoffen, dass Ihnen dieser Text für die Planung Ihres Besuchs in Österreich hilfreich war.