Die Museumslandschaft von Österreich

Die Museumslandschaft von Österreich

Die Museumslandschaft von Österreich

Der Besuch eines Museums gleicht oft einem Rundgang durch die Jahrhunderte und Epochen bei dem wir unterwegs auf Persönlichkeiten treffen, die diese Epochen geprägt und dort ihre Spuren hinterlassen haben. Wir finden Sammlungen von Kunstwerken, die einst berühmte Adelsfamilie sorgsam und mit Liebe gesammelt haben und verschiedene andere Exponate, die uns ein klares Bild ihrer Zeit malen können.

Das Tiroler Museum begeistert Besucher aufgrund der archäologischen Funde aus der Stein- und Bronzezeit, der restaurierten Dorfhäuser Tirols sowie der umfangreichen Kunstsammlung aus der Kaiserzeit. Im Gegensatz dazu hat sich das kleine Bundesland Vorarlberg in erster Linie zeitgenössischer Architektur gewidmet. Hier befindet sich aber auch die größte Rolls Royce Sammlung der Welt.

Im Museum für Karikatur in Krems, einem der vielen interessanten Museen in Niederösterreich, werden Sie ohne Zweifel eine gute Zeit haben. Das barocke Haus von Haydn (Eisenstadt) ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler dieses am östlichsten gelegenen Bundeslandes.

Die Museen in Oberösterreich umfassen ein breites Feld an Themen: von Begegnungen mit der Vorgeschichte und den Bewohner ihrer Zeit aus dieser Region bis hin zum neuesten Stand der Technik. Eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart wird am meisten in der Steiermark hervorgehoben. Das Kunsthaus Graz liegt im Zentrum der historischen Altstadt und ist eine Kombination aus der Klassik und der Avantgarde.

Museen in Kärnten zeigen neben der nationalen und internationalen Kunst und dem Leben und der Arbeit in der alpinen Landschaft auch die Kultur ferner Länder. Eines dieser Museen ist das Heinrich Harrer Museum in Hüttenberg.

Salzburg ist schon seit Jahrhunderten eine Musikstadt. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass hier Mozart geboren wurde. Sein Haus in der Getreidegasse 9 wird heute als Museum verwendet. Außerdem finden in Salzburg jedes Jahr die weltberühmten Salzburger Festspiele statt.

Kunst aus allen Epochen gibt der Wiener Museumslandschaft ihr besonderes Etwas. Das Museumsviertel bietet eine Fülle hochqualitativer Ausstellungen: Im Leopold Museum können Sie eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer österreichischer Kunst finden – von Klimt, Kokoschka oder Gerstl bis hin zu Böckl, Böhler oder Kubin. Unter ihnen befindet sich außerdem die weltweit größte Sammlung der Werke von Schiel. Das Hauptgebäude des heutigen Museumsviertels wurde ursprünglich als kaiserlichen Stallungen des römisch-deutschen Kaisers verwendet. Kaiser Karl VI ordnete 1713 den Bau der kaiserlichen Stallungen vor dem Äußeren Burgtor an.
Mit dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie und dem Ende des Ersten Weltkriegs verlieren die Ställe ihren ursprünglichen Zweck und ein Großteil ihrer Inhalte wird zur Versteigerung angeboten. Im Jahr 1921 werden die ehemaligen Stallungen zum ersten Mal für Ausstellungszwecke verwendet, was ihre Renovierung beschleunigte. Seither trägt das Gebäude den Namen Messepalast. Das Museumsquartier ist der achtgrößte Kulturraum auf der ganzen Welt.
Eigenständige Museen, die Sie im Museumsquartier besuchen können:
• Leopold Museum: hier finden Sie die weltberühmte Sammlung aus Werken von Egon Schiele, der Wiener Sezession, der Wiener Moderne und dem österreichischen Expressionismus (Gustav Klimt, Richard Gerstl, Oskar Kokoschka, Broncia Koller, etc.)
• Museum der modernen Kunst: Hier können Sie haben eine Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst betrachten. Bestaunen Sie Werke von Künstlern wie Pablo Picasso, Joseph Beuys, Jasper Johns, etc.
• Kunsthalle Wien : Ausstellung zeitgenössischer Kunst
• Architekturzentrum Wien: Museum für Architektur
• Zoom Kindermuseum: Ausstellungen, Ateliers und Werkstätte für Kinder
• 21 Quartier: aktuelle Kunstinitiativen der Jugend
• Tanzquartier Wien: Zentrum für Produktion und Leistung.

Seit dem 18. Jahrhundert werden immer mehr Sammlungen dem breiten Publikum zur Verfügung gestellt. Kaiser Franz I., der Ehemann von Maria Theresia, begann damit in Österreich. Er stellte Experten als Leiter der kaiserlichen Sammlungen ein und erweiterte die Sammlung des Museums mit dem häufigen Kauf neuer Kunstwerke.