Eisriesenwelt – die größte Eishöhle der Welt

Eisriesenwelt – die größte Eishöhle der Welt

Eisriesenwelt – die größte Eishöhle der Welt

Die Welt der Eishöhlen führt uns in die größte Eishöhle der Welt. Die unterirdischen Eisskulpturen, die sich natürlich bildeten sind wahre Wunderwerke. Entdecken Sie mit uns diese natürliche Schönheit.

Die Eisriesenwelt ist eine natürliche Kalkstein-Eishöhle und befindet sich in Werfen in Österreich, 40 km südlich von Salzburg. Sie ist die größte Eishöhle der Welt die sich über 42 km erstreckt.

Hoch über dem Ort Werfen, mitten in der fantastischen Bergwelt des Tennengebirges, befindet sich der Eingang in die am meisten untersuchten Eislabyrinth – die Eisriesenwelt. Diese vereiste Welt wurde 1879 entdeckt und ist eine dynamische Höhle. Die Höhle wurde von dem Fluss Salzach geformt, der vor ungefähr 100 Millionen Jahren durch die Berge floss. In diesen Jahren vergrößerten sich die Risse im Berg, da der Fluss die Steine abrieb. Die Risse und Korridore verbinden die unteren Eingänge mit dem größeren Eingang und ermöglicht somit der Luft zu zirkulieren, ähnlich wie in einem Schornstein. Während des Frühlings fließt das abgetaute Wasser durch die Risse in die Steine. Trifft das Wasser auf den vereisten Teil der Höhle, gefriert es und verwandelt sich in wunderschöne Eisformationen, die man dann in der Höhle bewundern kann.

Obwohl die Höhle sich über 42 km erstreckt ist nur der erste Teil, ca. ein Kilometer, für Touristen zugänglich und von Eis bedeckt. Der Rest der Höhle besteht aus Kalkstein. Da die Höhle über das ganze Jahr über offen ist, bringen die kalten Winde im Winter oft Schnee mit sich, der dann in der Höhle gefriert.

Die Höhle wurde 1878 von dem Salzburger Forscher Anton Posselt entdeckt. Vor seiner Entdeckung war die Höhle nur den Einwohner in ihrer Umgebung bekannt. Es bestand jedoch der Glaube das der Höhleneingang der Eingang zur Hölle sei, was jeden davon abhielt die Höhle zu erforschen. Ein Jahr nach seiner Entdeckung brachte Anton einen detaillierten Bericht in einem Bergsteigermagazin heraus.

Später erinnerte sich Alexander von Mork als einer von Wenigen an Antons Entdeckung. Er leitete ab 1912 einige Expeditionen in die Höhle. Bald darauf folgten weitere Entdecker. Im Jahr 1929 wurde eine Kabine für Entdecker gebaut und es entstanden die ersten Pfade in die Höhle. Bald darauf fingen auch Touristen an die Höhle zu besuchen, was wiederum andere Touristen anzog. Dadurch wurde die Höhle immer bekannter. Heute zählt die Höhle Eisriesenwelt ca. 200.000 Besucher jährlich.

Besucher der Höhle können bis zu 75 m große Eisformationen bestaunen. Außerdem befindet sich dort die Burg Hymir, eine riesige Eisskulptur die dem Riesen Edd aus den ältesten germanischen Sagen.

Jeden Frühling bilden sich neue Eisformationen in der Höhle aufgrund der Tauwasser die durch die Risse fliesen. Da die Temperaturen in der Höhle sehr niedrig sind, muss man sich vor dem Einlass in die Höhle warm anziehen. Die Höhle ist so märchenhaft das man oftmals nicht glauben kann, dass sich dieses Königreich natürlich bildet.

Die bezaubernde, perfekte Welt wird Sie begeistern. Sie werden sich wie in einem Königreich aus Eis befinden, wie man es nur aus Märchen kennt. Das dürfen Sie sich nicht entgehen lassen. Sie werden es sicher nicht bereuen. Schreiben Sie uns über Ihr Erlebnis in der Höhle!