Hofburg – Das Symbol des österreichischen Kulturerbes

Hofburg – Das Symbol des österreichischen Kulturerbes

Viele finden Wien eine der schönsten Städte Europa, zu sein. Immer wieder kehren die Touristen zurück oder versuchen zumindest ihre Reisen so zu planen, dass sie unbedingt auf dem Hinweg zu anderen Urlaubsziele auch hier vorbeischauen können. Was man in Wien unter anderem besichtigen muss, ist Hofburg (mit dem Sisi Museum, den Kaiserappartements und der Silberkammer). Dieses Schloss befindet sich im historischen Stadtkern. Kaiserin Elisabeth, die Frau von Franz Joseph, oder einfach Sisi, hat das Wien dieser Zeiten geprägt.
Die kaiserliche Hofburg oder die Kaiserresidenz war zu ihrer Zeit sechshundert Jahren lang das Zuhause für die österreichischen Habsburger. König Ottokar II. Přemysl hat die erste Festung in dem dreizehnten Jahrhundert errichten lassen, worauf jede nachfolgende Generation etwas dazu aufgebaut hat, bis hin die Festung zu einem strategisch äußerst wichtigen Bau geworden ist. Der Palast umfasst, außer der präsidentiellen Räumlichkeit und 22 getrennten Museen, Nationalbibliothek, Augustinerkirche aus dem 14. Jahrhundert, die Spanische Hofreitschule und Hofburgkapelle, wo jede Woche die weltberühmten Wiener Sängerknaben auftreten …

Es ist nicht möglich alle hiesigen Vorteile in ihren vollen Prunk, Vielfalt und Umfang hier zu Recht darzustellen. Es wird empfohlen, die Privaträumlichkeiten des Kaisers Franz Joseph des Ersten und seiner Frau Sisi, Silber und Tafelzeug in der Silberkammer und unbedingt die Schatzkammer mit ihren einzigartigen Kronjuwelen zu besuchen. In der Schatzkammer befindet sich auch die prächtige Sammlung von Kronen, unter anderem die Krone von Stephan Bocskai, aus dem zwölften Jahrhundert. Hier ist auch das feinste handbemalte Porzellan aus der ganzen Welt zu sehen.

Was aber in diesem Schloss am meisten intrigiert ist eigentlich die Biografie und Leben von Kaiserin Sisi, die zu einer der schönsten Frauen der Welt zählte, die aber ein trauriges Leben hatte, trotz allen Pracht und Glanz, die Sisi umgaben. Viele von ihren persönlichen Effekten lassen uns ein bisschen näher in die Tiefen dieser verkannten Kaiserin einsehen und gewisse Einsicht gewähren in die Unerreichbarkeit und Melancholie, die sie erobert haben. Diese Biografie macht die Besichtigung dieses Schlosses unentbehrlich.

Geschichte der Hofburg

Schloss Hofburg war jahrhundertelang die offizielle Residenz der österreichischen Machthaber. Wie damals ist er auch heutzutage das Zentrum der politischen Macht in Österreich. Alles, was heute Wien kennzeichnet, stammt aus der Epoche der mächtigen Habsburgermonarchie, deren Einfluss heute auch zu spüren ist. Hofburg ist die Anlage der kaiserlichen Residenzen in der Stadtmitte von Wien und umfasst zahlreiche Paläste, Plätze und Parks, die für die Unterbringung und Arbeit des sämtlichen kaiserlichen Schlosses und dessen Bedienung gedient haben.

Der Ausbau dieser Sehenswürdigkeit wurde im Jahr 1279. angefangen, aus welcher Zeit die ersten Angaben über Hofburg als der Sitz der damaligen Herrscher des Österreichs stammen. Vom Jahr 1438. bis hin zu Jahr 1583. und danach zwischen Jahren 1612. und 1806. war Hofburg die Residenz der Habsburgermonarchie, die über das damalige Römische Reich herrschten.
Die Anlage wurde durch mehrere Jahrhunderte aus- und aufgebaut, wobei viele weltberühmten Architekten teilgenommen haben.

Die Größe des Schlosses

Zu besichtigen sind die Kaiserappartements mit insgesamt 19 Zimmer, die nach höchsten Ansprüchen ausgestattet sind, sodass die Innenausstattung authentisch wirkt. Wintersüber war das Schloss die Residenz der kaiserlichen Familie, deren jedes Mitglied sein eigenes Wohnappartement in einem des zahlreichen Flügels des Schlosses hatte. Viele der Appartements wurden heute zu Kleinmuseen verwandelt. Das kaiserliche Mobiliar stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Der Eingang zu Kaiserappartements wird durch ein prunkvolles Treppenhaus verziert, welchen der Kaiser selbst hinauf und hinausgegangen ist.
Sonstige Räumlichkeiten, die man besuchen kann, sind die Trabantenstube, der Audienzwartesaal, Zeremoniensaal, kleiner und großer Redoutensaal und viele anderen. An der Wand des kaiserlichen Schlafzimmers sind alle Mitglieder des engsten Familienkreises zu sehen, sowie auch Porträts der Kaiserin und eine spezielle Gebetsecke des Königs Joseph, der so wie die anderen Habsburger ein frommer Mensch war.

Der große Redoutensaal diente als Empfangsraum bei Besuchen der Familienmitglieder und nach dem Tode von Königin Elisabeth hat der König die Verwendung dieses Saales verboten.
In den Regalen befindet sich ein von den wichtigsten Werken vom Erbprinzen Rudolf, dass eine Betrachtung verschiedener Monarchien, Länder und Regierungssysteme darstellt. Die Interessen des Erbprinzen waren den Ansichten seines Vaters entgegengestellt, was einen Zwist zwischen den beiden verursacht hat.

Der kleine Redoutensaal war der Raucherraum, heute aber ist dies ein Gedenkraum des Königs Maximilian von Mexiko, der der jüngere Bruder des Königs Franz Joseph war.

Königin Elisabeth hat ihre Freizeit zum großen Teil in ihrem Lieblingsraum verbracht, wo sie viel Zeit gewidmet hat, ihre weltberühmte Schönheit zu bewahren. Die Wände der von Sisi genutzten Räumlichkeiten sind mit Gemälden ausgestaltet, deren Motive der mediterranen und griechischen Landschaften in Sisi Bewunderung weckte. Die Kaiserin war ein großer Liebhaber von Reisen und der griechischen Kultur und Mythologie.

Im Speisesaal ist eine gedeckte Tafel aus der Zeit Franz Josephs zu sehen. Hier haben Banketts, offizielle Diners, aber auch Familiendiner und sonstiges stattgefunden.

Hofburg beinhaltet weltberühmten Museen, als z.B. Teile des Kunsthistorischen Museums, das Naturhistorisches Museum und Albertina, das am häufigsten besuchte Wiener Museum. Hofburg bietet auch etwas weniger berühmte Museen, die auch ihren spezifischen Reiz haben: Papyrusmuseum, mit Dokumenten aus drei Jahrhunderten, dann das Globenmuseum, welches die Erforschung der Welt und Weltall aufzeigt und, was Theaterliebhaber besonders anlocken wird, das Österreichische Theatermuseum.