Hohe Warte – einer der vielen Wiener Hügel

Hohe Warte – einer der vielen Wiener Hügel

Hohe Warte – einer der vielen Wiener Hügel

Hohe Warte ist ein dicht besiedelter Hügel im 19. Bezirk von Wien, Döbling. Er grenzt die beiden historischen Dörfer Heiligenstadt und Unterdöbling voneinander ab. Im frühen 19. Jahrhundert war dieser Ort weitgehend Ackerland. Allmählich ist ein exklusives Wohngebiet entstanden. Jetzt befinden sich hier unzählige Villen und man genießt einen Blick auf das wachsenden Wien. Aufgrund des tollen Ausblicks wurden im 19. Jahrhundert auf der Hohe Warte zahlreiche Villen gebaut. Es ist nun einer der exklusivsten Orte in Wien. Viele
Österreicher verbinden diesem Ort mit dem offiziellen Wohnsitz des Bundespräsidenten. Hohe Warte ist immer noch für sein Casino-Stadion mit seinen natürlich grünen Sportanlagen bekannt und sein Meteorologieinstitut bekannt.

Das Stadion ist die Heimat von mehreren Sport – Teams wie dem “1. FC 1894 Wien”, der österreichischen Fußball – Nationalmannschaft und der österreichischen Rugby- Nationalmannschaft, den “Vienna Vikings”.

Das Stadion besteht aus einem grünen zentralen Teile mit Sitzreihen für die Besucher und einer natürlichen Ausdehnung auf die umliegenden Hügel. Seit dem Umbau im Jahr 2005 finden in dem Stadion bis zu 5.500 Personen platz. Aus Sicherheitsgründen dürfen die Besucher sich den steilen Bereichen des Hügels nicht nähern. Das wiederum begrenzt das Fassungsvermögen des Stadions um einiges.

Als das Stadion im Jahr 1921 eröffnet wurde und es das Ernst-Happel-Stadion noch nicht gab war das Casino-Stadion eines der größten und modernsten Sportstadions in Kontinentaleuropa. Das Stadion wurde schnell zum Mittelpunkt aller Arten von öffentlichen Veranstaltungen, wie Opernaufführungen, Box-Turnieren und natürlich Fußballspielen. Im Jahr 1920 war österreichische Fußball-Nationalmannschaft um einiges besser als heute. Österreich spielte damals in den höchsten Ligen mit. Das Spiel Österreichs gegen Italien wurde von 80.000 Menschen verfolgt. Das war eine beeindruckende Anzahl an Zuschauern.

Das Institut für Meteorologie und Geodynamik zog Jahr 1872 auf die Hohe Warte um. Das Gebäude wurde von dem berühmten Architekten der Ringstraße, Heinrich von Ferstel, gestaltet. Vielen Österreichern ist die Hohe Warte als Ort bekannt, wo täglich Wettervorhersagen durchgeführt werden. Eine deutliche Erweiterung des Gebäudes wurde in den Jahren 1957 und 1967 durchgeführt. Neben der schönen Aussicht über Wien findet man auf der Hohe Warte einige schöne private Gebäude und ein öffentliches Schwimmbad. Am Einfachsten erreicht man diesen Ort mit der U-Bahn-Linie U4 aus der Heiligenstadt. Es befinden sich einige Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Im allgemeinen Stadtführer von Döblingen findet man weitere Informationen und Details zu den verschiedenen Attraktionen der Gegend.