Museum Albertina

Museum Albertina

Museum Albertina

Für alle Geschichts-Liebhaber ist hier ein weiteres Juwel des touristischen Angebots in Wien.

Neben dem Naturhistorischem Museum ist die Albertina das beste Museum in Wien. Die lokale Sammlung ist mit ca. 65 000 Zeichnungen und über einer Millionen Drucke eine der größten und berühmtesten der Welt.

Das Museum ist nach seinem Gründer Herzog Albert von Sachsen-Teschen benannt, der seine Kunstsammlung ab dem Jahr 1770 bis in das Jahr 1822 erweiterte. Bis zu seinem Tod im Jahre 1822 sammelte er 14.000 Zeichnungen und 200.000 Drucke, die heute die Grundlage der Albertina Sammlung bilden.

Erst ab seinem Todesjahr wurde die Kunstsammlung voller Zeichnungen und Drucken für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Etwas machte dieses Museum noch interessanter. Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen dieser Art, deren Besucher in der Regel aus der gehobenen Klasse stammten, galt für den Besuch des Albertina Museums die Vorraussetzung seine eigenen Schuhe zu besitzen. Obwohl mit dieser Regelung viele ausgeschlossen wurden, erhöhte sich gleichzeitig die Besucherzahl deutlich.
Einige Jahre nachdem die österreichisch-ungarische Monarchie im Jahre 1919 zusammengebrochen war, ging der Besitz des Gebäudes und der Sammlung an die Republik Österreich über. Im Jahr 1920 wurde die Kunstsammlung mit den Drucken der kaiserlichen Hofbibliothek zusammengeführt. Alle privaten Kopien wurden an ihre Besitzer zurückgegeben. Im Jahr 1921 wurde das Gebäude und die Kunstsammlung auf den bis heute bestehenden Namen Albertina getauft.

Die Kollektion wurde von Herzog Albert zusammen mit dem österreichischen Botschafter in Venedig, Graf Giacomo Durazzo, zusammengestellt. Im Jahr 1776 präsentierte der Graf dem Herzog und dessen Frau Maria Christina (Maria Theresias Tochter) 1000 Kunststücke.

Im März 1945 wurde die Albertina während der Bombardements der Alliierten stark beschädigt. Das Gebäude wurde in den Jahren nach dem Krieg wiederhergestellt und zwischen 1998 und 2003 komplett renoviert und modernisiert.

Im Museum befinden sich unter anderem Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Peter Paul Rubens, Oskar Kokoschka, Rembrandt, Albrecht Dürer, Gustav Klimt und Egon Schiele.

Aufgrund der Renovierungsarbeiten an dem Museum wurde es von 1996 bis 2003 für die Öffentlichkeit geschlossen. Zur gleichen Zeit wurde eine unterirdische Schatzkammer mit 3000 m2 gebaut. Diese wurde aufgrund starker Niederschläge im Jahre 2009 überflutet, was dazu führte das 950.000 Kunstwerke verlagert werden mussten.

Die neue Kollektion des Museums zeigt in ihrer Dauerausstellung die spannendsten Kunstbewegungen der letzten 130 Jahre: vom französischen Impressionismus über den deutschen Expressionismus, dem russischen Avantgarde bis hin zur Gegenwart. Monets „See mit Wasserlilien“, Edgar Degas „Tänzer“ und Renoirs „Mädchen“ werden Sie verzaubern.
Darüber hinaus hat die Albertina eine Architektur- und Fotosammlung, deren Werke in Sonderausstellungen gezeigt werden.

Prunkräume

In den Prunkräumen der größten Habsburg Residenzen lebten einst die Lieblingstochter der Kaiserin Maria Theresia, die Erzherzogin Maria Christina und später ihr Adoptivsohn Erzherzog Karl, der Sieger der Schlacht von Aspern gegen Napoloen.
Die Räume sind in den Farben gelb, grün und türkis dekoriert und teilweise mit den Originalmöbeln ausgestattet. Damit werden die Besucher in die Zeit ihrer jeweiligen Eigentümer zurück versetzt. Bewundernswert sind ebenso die vergoldeten Schnitzereien mit der besonderen „Albertina Gold“ Lasur und das künstlerische Parkett aus einer Mischung aus Rosenholz und Ebenholz.

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