Museumsquartier

Museumsquartier

Museumsquartier

Das Hauptgebäude des heutigen Museumsquartiers wurde zunächst als Marstall des römisch-deutschen Kaisers Karl VI. verwendet. Der Kaiser wollte die kaiserlichen Ställe bauen und gab diese bei dem Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach in Auftrag. Die Fertigstellung übernahm jedoch sein Sohn Joseph Emanuel, der sich allerdings nicht strikt an die ursprünglichen Pläne hielt.

Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs verloren die Ställe ihre Funktion und der Großteil ihres Inhalts wurde versteigert. Im Jahr 1921 wurde dieses Gebäude zum ersten Mal als Ausstellungsort verwendet. Das führte zu einer zügigen Renovierung und einer neuen Namensgebung. Seither trägt das Gebäude den Namen “Ausstellungspalast”.

Der Ausstellungspalast diente im Jahr 1985 zum ersten Mal als Austragungsort der Wiener Festwochen. Dies wurde schließlich zu einer Tradition. Zwischen 1980 und 1986 wurde eine Debatte über den genauen Zweck des Objekts des Museumsquartiers geführt. Die Stadtverwaltung dieser Zeit schlug vor, nach dem Vorbild des Centre Pompidou in Paris, ein Museum für moderne Kunst zu entwickeln. Nach diesem Vorbild würden seine Ausstellungsräume dazu dienen moderne Kunst im Medien-, Film-, Computer- und Videobereich darzustellen.

In den nächsten Jahren wurde eine öffentliche Debatte über Anbauten an dem Gebäude, die bereits vorgeschlagen und genehmigt waren, zu führen. Die getroffenen Entscheidungen wurde jedoch immer wieder von Prosten von Historikern, Künstlern und Architekten zerstört. Unter den Protestierenden befanden sich auch die Architekten der Pyramide des Louvre Museums. Im Jahr 1996 wurde der geplante Ausbau erneut diskutiert und einige Änderungen vorgenommen. Die Idee eine Glasfassade und dem Bau hoher Objekte im Inneren des Komplexes wurden verworfen. Zwei Jahre später begann den Bau im Wert von 150 Millionen Euro und wurde im Jahr 2001 abgeschlossen.

Das Museumsquartier ist weltweit achtgrößte Kulturraum. Er umfasst beeindruckende 60.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Er vereinigt eine Reihe herausragender zeitgenössischer Kunst, sowie klassische Stücke. Er beinhaltet außerdem die umfangreichste Sammlung von Schiels Werken im Leopoldmuseum.

Das Hotel liegt im Stadtzentrum, im Herzen der Stadt. Durch die moderne Architektur bekommt man ein besseres Bild von den historischen Gebäuden. Die Renovierung hat zwei Milliarden Euro gekostet. Diese Investition entwickelte sich jedoch zu einem der spannendsten und größten Ausstellungsorte für moderne Kunst in Europa.

Hier ist eine Liste der einzelnen Museen, die Sie auf dem Museumsquartier finden:

Das Leopoldmuseum, in dem sich die bekannte Sammlung Egon Schiels, der Wiener Sezession, der Wiener Moderne, des Österreichischen Expressionismus etc. beinhaltet. Das Museum für moderne Kunst, welches eine Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, z.B. Werke von Pablo Picasso und Joseph Beuys, bietet.

Weiter Museen sind die Kunsthalle, das Architekturzentrum, das Kindermuseum Zoom, das Quartier 21 und das Tanzquartier.