Wiener Spezialitäten

Wiener Spezialitäten

Wiener Spezialitäten

Die Vielfalt der heutigen österreichischen Küche bezeugt von dem Einfluss der fünfzehn Nationen des ehemaligen großen Reiches. Es entstand eine internationale Küche, die sich über die Zeit in Österreich vereinigte. Daher kann man sich darüber streiten, ob einige der Spezialitäten eher türkisch, serbisch, bulgarisch, ungarisch, italienisch oder tschechisch sind. Es wird immer noch darüber diskutiert ob Pfannkuchen, gefüllte Paprika, Knödel, Kaffee, Tee und vieles mehr als österreichische Spezialitäten gelten. Allerdings ist es wichtig, das Österreich heute ein Land mit hervorragender Küche und ausgezeichneten Süßwaren ist. Österreich hat es geschafft seine Küche zu einer Marke zu machen und damit gut zu verdienen.

Knödel und Pfannkuchen

Knödel werden sowohl als Dessert als auch als Hauptgericht gegessen und sind der Regel nach mit Pflaumenmus gefüllt und werden mit Mohn und Zucker bestreut. Heute sind die tschechischen Knödel genauso begehrt wie die süßen Germknödel. Der tschechische Germknödel unterscheidet sich von dem österreichischen alleine darin, dass der österreichische etwas größer ist. Der Pfannkuchen hat eine etwas längere Reise zu den lokalen Restaurants hinter sich. Als Vorläufer des Pfannenkuchens gilt der französische Crêpe, der über Rumänien unter dem Namen „Placinta“ nach Ungarn kam, sich dann in den „Palacsintu“ verwandelte und schließlich unter dem Namen „Palatschinken“ im heutigen Österreich ankam.

Salzige Spezialitäten

Was das Angebot an salzigen Speisen betrifft, fällt Ihnen sicherlich als Erstes das Wiener Schnitzel ein. Die klare Rinderbrühe dürfen wir genauso wenig vergessen wie das berühmte Rindfleisch, das in Gemüsebrühe gekocht wird und mit Meerrettich-Sauce und Schnittlauch serviert wird. Außerdem gibt es das Gulasch mit Nudeln, gekochtes Räucherfleisch mit Sauerkraut und die salzigen Pfannkuchen. In Österreich kann man Spezialitäten aus neun verschiedenen Regionen des Landes probieren. Da es das Jahr über viele kältere Monate gibt ist Fleisch fast nicht aus den Gerichten wegzudenken. Es gibt verschiedene Gerichte mit Fisch und Wild, die mit den würzigen Saucen und Beilagen zu einer Geschmacksexplosion führen.

Falls Sie sich in eine der guten Wiener Konditoreien befinden, müssen Sie sich zwischen der Zacher-, Trommel-, Linzer- oder der Esterhazy-Torte entscheiden, denn diese sind auf jeden Fall ein Markenzeichen Österreichs. Aber das ist natürlich nicht alles was dem Gast an Süßspeisen angeboten wird. Ein wunderbarer Duft von Apfelkuchen mit Zimt und Sahne wird sie verführen.

In einigen Bergregionen Österreichs, vor allem im östlichen Teil des Landes, trifft man auf Weinberge in denen hervorragende Weine produziert werden. Natürlich ist neben Wein auch das Bier Kult. Sie können also immer auf ein gutes Getränk hoffen, wo auch immer Sie ausgehen um sich zu amüsieren. Das Nationalgetränk in Österreich ist der „Almdudler“. Es ist ein gesüßtes nicht alkoholisches Getränk aus Äpfeln und Trauben gemischt mit lokalen Bergkräutern.
Was die Österreicher zum Frühstück essen kann als kontinentale Küche beschrieben werden. Sie besteht aus Gebäck mit Wurst und Käse, kann aber auch in süßer Variante mit einer Art Marmelade gefunden werden. Als Getränk wird Kaffee, Tee oder Orangensaft angeboten. Das Mittagessen am Nachmittag war einst eine der wichtigsten Mahlzeiten am Tag. Das hat sich mit den verlängerten Arbeitszeiten allerdings immer mehr geändert. Jetzt wird als Hauptmahlzeit das Abendessen angesehen, das nach der Arbeit serviert wird. Am frühen Nachmittag werden Sandwichs oder andere Arten von Fastfood als Snack zu sich genommen.